Stillleben
Stillleben ist keine Gattung der Dinge. Es ist eine Haltung ihnen gegenüber.
Diese fünf Werke zeigen Gegenstände und Formen im Zustand der Ruhe: einen Sessel, der ins Licht tritt. Einen Durchgang, der mehr Helligkeit trägt als er zu fassen scheint. Formen, die weder landen noch schweben, irgendwo dazwischen. Eine Anordnung, die Gleichgewicht in der Asymmetrie sucht. Eine Diagonale, die leise durch den Raum geht.
Was sie verbindet: die Überzeugung, dass das Alltägliche eine eigene Würde besitzt. Dass ein Stuhl vor einem Fenster, ein Lichtstreifen auf Putz, drei Formen auf hellem Grund mehr sagen können als jede Geste.
Stillleben für Räume, in denen das Wesentliche wenig Platz braucht.
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